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Thomasnacht

Dargestellt ist der Weg zu Werner Bergs Hof in einer der klaren Raunächte. Im Mondlicht werfen die Baumstämme ihre Schatten. 
Der breite Weg, der im Vordergrund in Draufsicht gegeben ist, führt raumgreifend in die Tiefe, einen zweiten Fluchtpunkt erzeugen die zur Lichtquelle konvergierenden Schatten der Bäume, während im rechten oberen Teil des Bildes einzelne Raumschichten durch Baumstämme, Äste, horizontale Schattenflecken und den Wald im Hintergrund definiert sind. 
„Der Regelfall im Landschaftsbild Werner Bergs ist eine Kombination von Schichtenraum und raumgreifenden Elementen wie dem Weg, Bahngleisen, Eisflächen oder Zäunen. Durch diese in der vorderen Bildebene perspektivisch in die Tiefe führenden Bildgegenstände wird eine Ambivalenz zwischen Schichtenraum und Perspektivraum erreicht. Die Kombination dieser beiden Darstellungsweisen des Bildraumes führt durch das gesamte Werk Werner Bergs und ist typisch für einen erheblichen Teil der Ikonographie“, schreibt Barbara Biller.

Entstehungsjahr
1962

Werknummer
0626

Technik
Öl auf Leinwand

Thema
Landschaft

Maße
75 x 120 cm

Sammlung
Werner Berg Museum Bleiburg / Pliberk